Datum: 20. Februar 2014

Montanregion Erzgebirge als UNESCO-Welterbe?

Bedeutet die Verleihung des Titels „Unesco Welterbe“ für das Erzgebirge den endgültigen Stillstand für die Region, oder bieten sich ungeahnte Chancen? Diese Fragen diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium vor und mit mehr als 150 Interessierten in Schneeberg.
Helmuth Albrecht, Leiter der Arbeitsgruppe des Welterbe-Projektes, hielt ein begeisterndes Plädoyer für die Chancen, die sich der Region mit dem Unesco-Titel bieten könnten. Wirtschaftliche, denkmalpflegerische und Naturschutzaspekte müssten kein Widerspruch sein.
Frieder Stimpel, Bürgermeister von Schneeberg, sieht das ähnlich. Deshalb unterstützt er das Projekt. Steffen Flath (CDU) blieb skeptisch, gerade nach der Diskussion um die Dresdner Waldschlößchenbrücke. Er warnte davor, mit dem Unesco-Titel einen neuen Schutzschild über das Erzgebirge zu legen.
Karl-Heinz Gerstenberg ermunterte die Erzgebirger den wichtigen Diskussionsprozess nicht zu scheuen. Skeptiker seien wichtig, Blockierer aber hinderlich. Schön wäre es, könne man später sagen: „Aus Dresdens Fehlern lernen heißt, Welterbe richtig machen.“

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