Lehrer/Schule – GRÜNE: Frau Kurths Rechnungen brechen zusammen
(2014-153) "Mit der Verschiebung der Eltern-Benachrichtigung durch die Bildungsagentur, welche fünfte Klasse die Kinder in der Mittelschule bzw. dem Gymnasium im kommenden Jahr besuchen sollen, ist der erst Ende Mai von Ministerin Brunhild Kurth (CDU) verkündete Plan zur Lehrereinstellung und Absicherung des Unterrichts zusammengebrochen", sagt Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag.
"Das war absehbar. Der Vorschlag der Ministerin war von einer zukunftsfesten Personalpolitik weit entfernt. Selbst die sogenannte ’straffe Klassenbildung‘ mit der zulässigen Höchstzahl von 28 Kindern pro Klasse kann das Problem nicht mehr lösen.
"Es ist ein unhaltbarer Zustand für Schüler und deren Eltern, im Unklaren gelassen zu werden, in welche Schule sie in Zukunft gehen. Im morgigen Schulausschuss werde ich das Scheitern der Klassenbildung thematisieren", kritisiert die Abgeordnete.
Die Ministerin war vor zwei Jahren angetreten mit der Aussage: >>Mit mir ist das kommende Schuljahr gesichert.<<
"Dieses Versprechen ist schon im zweiten Jahr ihrer Amtszeit nichts mehr wert", so Giegengack.