Johannes Lichdi: Konsequenzen aus der Konferenz der Elb-Minister in Dresden am 3. März 2005

Es gilt das gesprochene Wort!
(…) Der Antrag der Koalition ist in seinem Punkt 1 ein typischer Regierungsjubelantrag. Nun ist es Ihr gutes Recht auf Erfolge hinzuweisen, und tatsächlich hat sich die Gewässergüte der Elbe seit der Wende massiv verbessert und wir freuen uns mit Ihnen darüber. Ihren Antrag kam man nicht ablehnen, wir stimmen ihm zu.
Wenn man aber ihren Jubel über die Verbesserung der Gewässergüte und das Ziel einer Verminderung der Nitrateinträge in Punkt 2 liest, dann soll der Leser offenbar den Eindruck gewinnen: wir haben schon viel erreicht und das Restproblem Nitrat erledigen wir demnächst; ansonsten gibt es aber keine weiteren Probleme. Dem ist natürlich nicht so. (…)
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lichdi_2005-06-22_slt20_top9.pdf